Wissenswertes über Roggen

Roggen (engl. rye) wird als Futtergetreide oder zur Herstellung von Alkohol und Bio-Treibstoff, natürlich aber auch als Nahrungsmittel angebaut. Da er auf eher sandigeren Böden sowie unter schlechteren Anbaubedingungen noch recht gute Erträge liefert, wird er gerne in Mitteleuropa angebaut. Und Deutschland war so in den letzten Jahren weltweit der größte Roggenproduzent (Ertrag 2013: 4,69 Mio. Tonnen; Ertrag 2014: 3,85 Mio. Tonnen).

Historisch wurde Roggen schon etwa vor 7.000 Jahren angebaut, galt aber früher auch oft als eher minderwertigeres Getreide. In der historischen Entwicklung wurde Roggen zunächst als Verunreinigung des Weizenanbaus mitgeschleppt, um später isoliert zu werden. Mittlerweile wurden einige negative Eigenschaften weggezüchtet und durch Kreuzungen auch sehr junge, erfolgreiche Getreidevarianten entwickelt, wie z.B. Triticale aus der Kreuzung mit Weizen.

Nährstoffe im Roggen

Roggenkörner bestehen bei Vollreife im Schnitt aus ca. 60 % Kohlenhydrate, 9-10 % Eiweiß, etwa 2 % Fett, 14 % Ballaststoffe und ca. 14 % Wasser.


Roggen* gibt es in verschiedenen Verpackungsgrößen und -mengen. In der Regel gilt auch hier: Je größer die Menge, desto preiswerter pro Kilogramm wird es. Für ein selbstgebackenes Brot pro Woche empfiehlt es sich, Gebinde mit etwa 5 Kilogramm zu kaufen, bei höherer Backfrequenz bieten sich auch die praktischen 12,5 Kilo Beutel* an.

Jetzt Roggen im 12,5 Kilo Beutel* kaufen:

Weiter zu Weizen, Roggen, Mais, Gerste, Hafer, Reis oder Hirse – oder zurück zur Getreide-Übersichtsseite?