Wissenswertes über Quinoa

Quinoa (engl. quinoa) – auch als Reismelde, Inkakorn, Inkareis, Perureis oder Reisspinat bezeichnet –  wird „kinwa“ ausgesprochen und ist eine Pflanze aus der Gattung der Gänsefüße.

Quinoa wird in den Anden bereits seit mehr als 5000 Jahren angebaut und gedeiht auch noch in sehr großen Höhen. Das Korn des Quinoa ist eigentlich eine Nuss und gilt vor allem in den südamerikanischen Hochregionen als ein wichtiges Grundnahrungsmittel, das seit Mitte der 90er Jahre auch bei uns sehr populär geworden ist, da es im Vergleich zu den herkömmlichen Getreidearten einen höheren Anteil an Mineralstoffen und Eiweißen besitzt sowie überwiegend ungesättigte Fettsäuren enthält.

Quinoa gilt als vollwertiger Getreideersatz, vor allem bei durch Zöliakie geplagten Menschen. Es wird außerdem zur Herstellung von glutenfreiem Bier verwendet.

Der weltweite Ertrag an Quinoa lag 2013 bei ca. 103.418 Tonnen, wobei die gewichtigsten Anbauländer nach wie vor Peru, Equador und Bolivien sind.

 

Nährstoffe im Quinoa

 

Die Quinoakörner (geschält) bestehen aus etwa 58,5 % Kohlenhydrate, 13,8 % Eiweiß, 5 % Fett, 6,6 % Ballaststoffe, 3,4 % Mineralstoffe und ca. 12,7 % Wasser.

 

Um deine Ernährung mit den wertvollen Inhaltsstoffen des  Quinoa* zu ergänzen, gibt es eine Vielzahl an Angeboten – sowohl bei den besser sortierten Discountern als auch im Reformhaus, Biomarkt oder aber natürlich auch online. Wir empfehlen Quinoa in Bioqualität.

 

Bitte beachte:
Zwar sind beim im Handel erhältlichen Quinoa die meisten Bitterstoffe (hier: Saponine) während des Verarbeitens bereits abgebaut worden (u.a. durch das Schälen und Waschen), jedoch solltest du es nicht direkt vermahlen und daraus Brot backen, sondern die Körner über Nacht nochmals einweichen oder ggf. auch erstmal in Wasser kochen.

Anschließend kannst du sie trocknen und vermahlen oder direkt nass mit den Mehlsorten anderer Kornarten vermischen und zu Brot verarbeiten.

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