🚜 Getreide – ein Überblick 🌻

Wo kommt Getreide her?

Süßgräser dienten schon sehr lange der menschlichen Ernährung und entwickelten sich unter dem Begriff Getreide zum Grundnahrungsmittel – spätestens als die steinzeitlichen Menschen begannen, langsam sesshaft zu werden und von nomadisch lebenden Jägern und Sammlern zu Bauern und Viehzüchtern mutierten. Diese Entwicklung fand in einigen Regionen unserer Welt schon vor mehr als 10.000 Jahren statt, während der Ackerbau in Mitteleuropa erst vor etwa 7.000 Jahren begann. Und Getreide ist bis zum heutigen Tage unser wichtigstes Grundnahrungsmittel geblieben, auch wenn die aktuellen Sorten aufgrund von stetiger Kreuzung und Züchtung über die vergangenen Jahrtausende hinweg mit den damaligen Urgetreidearten teilweise nur noch wenig gemein haben.

Wir können grob 7 Getreidegattungen unterscheiden, die zum einen den Menschen als Nahrungs- und Energiequelle dienen, zum anderen eher als Viehfutter verwendet werden:
Reis, Mais, Weizen, Roggen, Gerste, Hafer und Hirse.

Alle anderen Sorten lassen sich unter diese Gattungen einordnen. So gibt es beispielweise mehr als 730 für den Anbau und die Saatgutgewinnung zugelassenen Getreidesorten, wobei die jeweilige Zulassung dem Sortenschutz gemäß gleichnamigem Gesetz dient.

Weltproduktion von Getreide

Welche Getreidesorten wo auf der Welt angebaut werden, wird neben der Erfüllung von nötigen klimatischen Bedingungen für die Aufzucht der verschiedenen Sorten auch durch die Vorliebe und den Bedarf der Menschen in den entsprechenden Anbaugebieten und -ländern bestimmt.

Die größten Getreideproduzenten sind China, USA, Indien, Russland, Indonesien und Brasilien, die zusammen mehr als 50 % der Jahresweltproduktion bestreiten. Die produzierte Weltgesamtmenge lag dabei in den vergangenen Jahren recht stabil bei etwa 2,4 – 2,8 Milliarden Tonnen Getreide pro Erntejahr.

Glutenbehaftet oder glutenfrei?

Während Weizen, Roggen, Hafer und Gerste den Klebereiweiß Gluten beinhalten, sind Mais, Reis und Hirse glutenfrei und bilden bei Menschen mit Glutenintoleranz häufig die Grundlage für eine verträgliche Teigmischung.

Pseudogetreide

Wenn es um Ernährung im Allgemeinen und ums Brotbacken im Speziellen geht, so gibt es noch viel mehr „Körner“, die zu Mehl verarbeitet werden können: Pseudogetreide. Gerade bei Glutenunverträglichkeit gerne genommen wird Buchweizen. Aber auch Chia, Amarant oder Quinoa wären hier eine gute Alternative oder auch Ergänzung des Getreideanteils im Mehl.

Weitere Zutaten zum Vermahlen

Darüber hinaus gibt viele weitere Zutaten, die zu Mehl verarbeitet werden können: Kokos, Leinsamen, Nüsse, Mandeln … bei einigen muss aber Acht darauf gegeben werden, dass das Mahlwerk der verwendeten Mühle nicht verklebt.

Jetzt eine Getreidemühle bei Amazon kaufen*

Merken