Wissenswertes über Gerste

Gerste (engl. barley) wird hauptsächlich als Tierfutter in Form von Futtergerste verwendet oder als Braugerste zur Herstellung von Bier. Nur ein kleiner Anteil der jährlichen Produktion wird zu Graupen oder Mehl weiter verarbeitet.

Die Weltproduktionsmenge der Gerste lag 2014 bei 144,33 Mio. Tonnen, in Deutschland wurden davon 11,56 Mio. Tonnen geerntet.

Historisch belegen die ältesten Nachweise die menschlichen Gerstennutzung bereits vor mehr als 17.000 Jahre. Der landwirtschaftliche Anbau fand erstmalig vor etwa 10.000 Jahren im Orient statt und suchte sich vor 7.500 Jahren seinen Weg auch nach Europa. Über die Zeit wurden aus der „Ur“-Gerste ertragreichere und auch anspruchslosere Sorten gezüchtet.

 

Nährstoffe der Gerste

Die Körner der Gerste bestehen aus etwa 63 % Kohlenhydrate, 10 % Eiweiß, 2 % Fett, 10 % Ballaststoffe, 2 % Mineralstoffe und ca. 13 % Wasser.

Um dein Vollkornbrot mit den wertvollen Inhaltsstoffen der Gerste* anzureichern, gibt es diverse Verpackungsgrößen. Auf jeden Fall solltest du auch hier verstärkt nach Bio-Produkten Ausschau halten – es lohnt sich:

In jedem Fall kann Gerste problemlos in jeder Haushalts-Getreidemühle vermahlen werden, so dass du dir um die Art der Weiterverarbeitung keine Sorgen mehr zu machen brauchst.

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