Elektrische Getreidemühlen

Wenn du nach Elektromühlen aus Holz suchst, bist du hier falsch – gehe dafür bitte zu:
Schöne Holzmühlen. Die Holzmühlen sind zwar auch elektrisch betrieben, aber versuchen mit ihrem Design und des verwendeten Materials – sprich Holz – auch noch einen Dekoeffekt zu erbringen und so nachhaltig mehr Lebensqualität bei täglicher Wirkung ihrer schönen, zeitlosen Optik zu dir nach Hause zu bringen…

Hier geht es also um elektrisch angetriebene Getreidemühlen aus Plastik und Metall:

Getreidemühlen mit Elektroantrieb

Ja, die hier vorgestellten Elektrogetreidemühlen sind aus verschiedenen Materialien (d.h. Kunststoff, Metall, etc.) – nur eben nicht aus Holz. Dafür sind sie oft preiswerter, erfüllen aber trotzdem ihre Kernfunktion: Sie mahlen dein Getreide elektrisch und verarbeiten es somit zu mehr oder weniger feinem Mehl, wobei sich der Feinheitsgrad in der Regel einstellen lässt.

Ein Genuss – frisches Brot aus selbstmahlenem Mehl

Wenn du also nicht per Hand mahlen möchtest und außerdem auf die Optik und das schöne Design der Holzmühlen keinen großen Wert legst, bis du hier genau richtig – bei diesen elektrischen Getreidemühlen.

Hier nun diese Art der elektrischen Motor-Getreidemühlen im Überblick:

Motormühlen für Futter – elektrisch

Auch diese Getreidemühlen arbeiten elektrisch und sind aus Kunststoff und Metall aufgebaut, so dass sie ebenfalls zur hier von uns festgelegten Kategorie passen. Solange wir den elektrischen Futter-Getreidemühlen also nicht gesondert eine eigene Seite spendieren, kannst du dir genau hier einige der am Markt verfügbaren Modelle ansehen – falls du gerade für deine Nager, dein Pferd oder deine anderen lieben Vierbeiner ein Gerät zum Schroten von Getreide suchst:

 

Die meisten dieser elektrischen Getreidemühlen zum Mahlen oder Schroten von Futter werden mit 3-4 Sieben geliefert, die zur Festlegung der Feinheit des jeweiligen Mahlguts eingesetzt werden. Ob tatsächlich Siebe dabei sind, entnimm bitte der detaillierten Produktbeschreibung des jeweiligen Partnershops. Übliches Mahlgut für Tierfutter sind z.B. Mais oder Hafer. Diese Elektromühlen kommen sowohl bei der Futterherstellung für Haustiere als auch in der Landwirtschaft zum Einsatz.

Worauf kommt es bei einer elektrischen Getreidemühle an?

1. Leistungsaufnahme und –fähigkeit des eingebauten Elektromotors

Sobald ein Motor als Antrieb einer Getreidemühle genutzt wird – egal, ob es eine elektrische Mühle im Kunststoff- oder im Holzgehäuse ist – ist die Leistungsfähigkeit des verbauten Motors entscheidend. Diese kannst du in der Regel an der elektrischen Leistungsaufnahme der Getreidemühle erkennen, die mit der Einheit Watt (W) angegeben wird.
Die Motorleistung bestimmt wesentlich mit, wieviel Getreide du pro Minute in Mehl verarbeiten kannst. Das heißt konkret, eine Getreidemühle mit einer elektrischen Antriebsleistung von 150 W schafft weniger als eine Mühle mit 250 Watt, diese wieder weniger als eine mit 350 W oder 400 W.
Trotzdem ist die Mahlleistung einer elektrischen Getreidemühle jetzt nicht absolut linear zur Motorleistung, da diese wiederum auch von anderen Elementen, wie z.B. der Mühlen-Gesamtkonstruktion, des verbauten Mahlwerks (d.h. Material, Oberflächenstruktur, Durchmesser/Größe) oder der festen Drehzahl des jeweils verbauten Elektromotors abhängt. Auch sei noch erwähnt, dass eine höhere Motorleistung deiner elektrischen Getreidemühle dir tendenziell ermöglicht, auch problematischeres Mahlgut – z.B. Mais – damit zu vermahlen.

Aus der Abhängigkeit zwischen Motorleistungsfähigkeit und Mahlleistung ergibt sich für dich die Frage, was du jetzt idealerweise brauchst:
Hast du eher einen kleinen Haushalt von 1-3 Personen, wären vermutlich Getreidemühlen mit einer Leistungsaufnahme von 150 – 250 W ausreichend, hast du einen Haushalt von 3‑5 oder mehr Personen, so greife lieber nach einem Modell mit 350 – 500 W Leistungsaufnahme. Willst du dagegen eine kleine Bäckerei betreiben, ist darüber hinaus eher eine elektrische Gewerbemühle das Richtige, die ggf. noch mehr an Leistungsaufnahme besitzt und schlussendlich damit mehr Mehl pro Zeiteinheit herstellen kann.

2. Größe, Struktur und Material des verbauten Mahlwerk

Die Konstruktion des Mahlwerks – d.h. die Oberflächenstruktur der gegeneinander laufenden Mahlsteine und deren Größe/Durchmesser – als auch das Material bestimmen, was du damit gut vermahlen kannst und was nicht.
Während Edelstahlmahlwerke mit wenigen Ausnahmen meist kegelförmig sind, kannst du damit gut auch Ölsaaten und oft auch Mais vermahlen. Bei Mahlwerken aus Naturstein, Granit, Basalt-Magnesit-Mischung oder Korund-Keramik-Mischung läuft meist eine bewegliche Scheibe gegen eine feststehende bzw. eingelassene. Materialbedingt können diese Mahlwerke oft keine Ölsaaten vermahlen, da sie dadurch verkleben würden – jedoch ist das nicht absolut und immer gültig.
Einige Hersteller beschreiben Möglichkeiten, wie du es trotzdem machen kannst: Ölsaat und anderes Mahlgut vermischen und im Anschluss mit „härterem Getreide“ – z.B. Hartweizen oder Reis – das Mahlwerk wieder „sauber mahlen“.

Da sich das Mahlwerk bzw. die Mahlscheiben beim Mahlen von Getreide abreiben, muss du dir die Fragen stellen, was du gerne deinem Körper mit deinem Brot oder Gebäck zuführen möchtest:
Edelstahlabrieb, Stein- und Sandabrieb, Basaltmehl, Magnesitstaub, Keramiksplitter und –staub, Korundkörnchen etc. Außerdem können – je nach Konstruktion – ggf. auch Kunststoffpartikel mit in dein Mehl gelangen…
Je nachdem, wie wichtig es für dich ist, was so in deinem Mehl landet, solltest du dann also die elektrische Getreidemühle eben nach dem darin verbauten Mahlwerk auswählen – zumindest weißt du dann beim eigenen Mehl ziemlich genau, was drin ist – beim gekauften Mehl weißt du das jedenfalls nicht 😉 .   

Die Größe des Mahlwerks und dessen Struktur sowie die Drehgeschwindigkeit des Motors haben Auswirkung auf die Temperatur des Mahlgutes. Da die Reibung der Mahlsteine gegeneinander – wie das bei Reibung eben so ist – Wärme erzeugt, hängt es von der jeweiligen Herstellerkonstruktion ab, um wieviel sich dein Mehl während des Vermahlens erhitzt – außerdem hängt die erzeugte Wärme bzw. Hitze auch von der eingestellten Feinheit, d.h. des von dir bevorzugten Mahlgrads ab.
Die Hitze nimmt zu, je feiner du das Mehl vermahlst – und so können im Worstcase bereits Vitamine, Eiweiße oder Enzyme schon an dieser Stelle der Verarbeitung Schaden nehmen. Einige Hersteller weisen deshalb ausdrücklich auf die entstehenden Temperaturen während des Mahlvorgangs hin – nutze diese Information in deinem Sinne 😉 .

3. Größe und Gewicht der elektrischen Getreidemühle

Je nachdem, wieviel Platz dir zur Verfügung steht, darf die Mühle nur bestimmte Abmaße haben – hast du wenig Platz, tut es wohl besser die kleinere Getreidemühle mit dem kleineren „Footprint“, spielt Platz für dich keine Rolle, greife zu einem größeren Modell.
Achte bitte auch darauf, wie groß/hoch eine Schüssel sein darf, die du unter den Mehlablauf stellen kannst und willst – wenn die von dir favorisierte elektrische Getreidemühle überhaupt einen Mehlablauf hat, und nicht ein eingebautes Mehlfach bzw. eine Mehlschublade.

Musst du die Mühle immer erst aufbauen und nachher wieder verstauen, kann für dich neben der Größe auch das Gewicht eine Rolle spielen – falls die Mühle in deiner Küche einen festen Platz hat, ist das Gewicht eher zweitrangig.

Keine passende Mühle gefunden?

Gefällt dir keine dieser Elektromühlen? Wir haben für dich auch noch ein paar schöne Holzmühlen & Handmühlen hier verlinkt…

Bei der Auswahl an elektrischen Getreidemühlen ist nichts für dich dabei? Lieber doch eine elektrische Mühle aus Naturmaterial?
Oder lieber etwas kleineres, leises, manuelles?

Dann guckst du hier: Holzmühlen mit Motor oder Handgetreidemühlen. 😉

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